KiA (Kinder in Afrika) e.V.
Spenden und Mitmachen
Durch eine Spende kannst du die Arbeit von KiA und der CHAIN Foundation direkt unterstützen – ob als Einzelspende, regelmäßige Dauerspende oder in Form einer Patenschaft.
Eines können wir dir dabei versichern: Jede Spende kommt genau dort an, wo sie gebraucht wird. Besonders wertvoll für die Arbeit der CHAIN Foundation sind Patenschaften. Durch die regelmäßigen Spendeneingänge wird die Unterstützung planbarer und Kinder können verlässlich und langfristig begleitet werden.
Mit den Patenschaftsbeiträgen werden unter anderem Schulgebühren finanziert sowie die Betreuung und Versorgung der Kinder sichergestellt
Spendeneingänge ohne konkrete Zweckbindung werden verwendet, um Kinder zu unterstützen, die keine Paten haben oder um andere aktuelle Bedarfe zu decken.
Über diese Website, unseren Newsletter, Instagram und unseren WhatsApp-Kanal informieren wir regelmäßig darüber, wie die Spenden eingesetzt werden. Darüber hinaus erhalten Patinnen und Paten einmal im Jahr per E-Mail einen Brief und ein Foto ihres Patenkindes.
Überweisung
Bei einer manuellen Überweisung entstehen keinerlei Transaktionsgebühren und es kommt am meisten bei den Kindern in Afrika an.
Twingle
Bei einer Spende über das Spendentool hast du die Spende mit wenigen Klicks abgeschlossen. Du kannst anklicken, wenn du die Transaktionsgebühren selbst übernehmen möchtest. Dann kommt der gesamte Spendenbetrag bei den Kindern in Afrika an.
KiA (Kinder in Afrika) e.V.
Ssebugwawos Geschichte
Ssebugwawo lebte als Kind drei Jahre lang auf den Straßen Kampalas. Seine Eltern hatten ihn verstoßen, und so schloss er sich einer Gruppe von Kindern an, die auf der Straße ums Überleben kämpften. Sie bettelten und ernährten sich von Essensresten aus Mülltonnen. In dieser Zeit zog sich Ssebugwawo eine Krankheit zu, deren Folgen ihn noch viele Jahre begleiten sollten.
Eines Tages klopfte Ssebugwawo gemeinsam mit etwa 20 anderen Straßenkindern an die Tür des damaligen Erzbischofs der Anglikanischen Kirche Ugandas, Dr. Livingstone Mpalanyi Nkoyoyo, und bat um Hilfe. Der Erzbischof und seine Frau nahmen die Kinder zunächst bei sich zu Hause auf, um ihnen Schutz und ein sicheres Dach über dem Kopf zu geben. Als sie die große Not der Kinder sahen, beschlossen sie, ein Kinderheim zu gründen – die Idee der CHAIN Foundation war geboren.
Von da an wuchs Ssebugwawo in diesem Kinderheim auf. Dort wurde er von Hausmüttern und Sozialarbeitern betreut und erhielt erstmals die Möglichkeit, regelmäßig zur Schule zu gehen. Als er 14 Jahre alt war, übernahm eine Frau aus Wuppertal die Patenschaft für ihn. Da Ssebugwawo noch immer unter den Folgen seiner Krankheit litt, finanzierte sie zusätzlich die notwendigen medizinischen Behandlungen.
In dieser Zeit entstand in ihm der Wunsch, selbst Arzt zu werden, um anderen Menschen helfen zu können. Mit großer Motivation schloss Ssebugwawo die Schule mit guten Noten ab. Dank der Unterstützung seiner Patin konnte er anschließend Medizin studieren.
Heute – mehr als zwanzig Jahre nachdem er an die Tür des Erzbischofs geklopft hatte – arbeitet Ssebugwawo als praktizierender Arzt. In seiner Praxis behandelt er auch Menschen, die keine Krankenversicherung haben und sich medizinische Hilfe nicht leisten können.
